Pionier in Alta Langa
Es gibt wenige Regionen, die so viele weltbekannte Herkünfte haben wie das Piemont. So gut wie jedes Weingut hier hat ein paar Hektar in mehreren der berühmten Regionen, selbst wenn der eigentliche Sitz in der Diaspora liegt. Und was macht Antonio Colombo, im Hauptberuf renommierter Kardiologe, als er sich den Traum vom eigenen Weingut erfüllt? Er geht nach Bubbio ins Bormida-Tal und fokussiert komplett auf das, was (damals) keiner kennt: Alta Langa, den Schaumwein des Piemont.
Colombo - die Entdeckung des Pinot
10 Hektar zusammenhängendes Rebland, unterteilt in 6 Lagen, gehören zum Gut. Erst nach dem Erwerb entdeckte Antonio den Schatz des Anwesens: eine uralte Anlage mit Pinot Noir. Heute sind diese Reben hundert Jahre alt und ergeben einen der spannendsten Spätburgunder, die ich außerhalb von Deutschland und Burgund bisher getrunken habe. So ergab es sich ganz von alleine, dass Colombo den Pinot Nero nicht nur im Schaumwein, sondern auch als Rotwein in den Mittelpunkt des Schaffens stellte.
Colombo - die Weine
Fast alle Weine des Hauses haben Holzeinfluss. So sollen sie Zug behalten, bloß nicht zu weich in der Textur werden. Nach dem Hefelager bei den Schaumweinen und dem Fasslager bei den Pinots lagern die Weine fertig gefüllt noch eine Weile im Keller und kommen in den Verkauf, wenn sie die erste Trinkreife zeigen. Hier muss man nicht erahnen, wohin die Reise geht, man kann es schmecken. Und trotzdem herrscht keine Eile. Die Weine von Familie Colombo haben reichlich Reifepotenzial.
Was mir an Colombo besonders gefällt
Colombo
Pinot Nero Piemonte 2022 Apertura
14.10.
240 Flaschen von 300,
Inhalt: 0.75L (30,60 € / 1L)
Colombo
Alta Langa Rosé 2022 Extra Brut
14.10.
150 Flaschen von 180,
Inhalt: 0.75L (39,93 € / 1L)
Colombo
Pinot Nero Piemonte 2021 Maxima
14.10.
90 Flaschen von 120,
Inhalt: 0.75L (43,93 € / 1L)