Aus Italien Masca del Tacco - Apulien

 


Masca del Tacco - Erchie

Felice Mergè ist auf Poggio le Volpi in Latium aufgewachsen

Im Jahr 2010 hat sein Vater, Inhaber von Poggio Le Volpi, beschlossen, sein Sohn soll sich mal schön selbst was aufbauen. Und so ging Felice Mergè in den wilden Süden und kaufte die alte Genossenschaft von Erchie. Die Kellerei liegen mitten im Dorf und er hat jetzt dafür gesorgt, dass sie in neuem Glanz erstrahlt. Außen hat man die Gebäude zurückgebaut, auf dass sie möglichst wieder so aussehen, wie man sie 1949 gebaut hat. Innen wurden dafür in moderner Technik investiert, auf dass man große Weine machen kann. In den Weinbergen hat Felipe nichts verändert. Die Weinbergsarbeit ist weiterhin reine Handarbeit. Geht auch gar nicht anders, denn die alten Rebstöcke wollen sich nicht mehr umgewöhnen. Und sie sind der wahre Schatz von Masca del Tacco.

Alte Rebstöcke - Buscherziehung - Handarbeit - Tradition

Es werden weiterhin die alten autochthonen Rebsorten der Region angebaut. In erster Linie die Klassiker Primitivo und Negroamaro. Aber gerade der Susumaniello hat es Felipe angetan, da diese Rebsorte bis dato doch kaum sortenrein angebaut wurde. Die Weine haben alle ein intensives und sortentypisches Fruchtaroma, kein störender Holz- oder Oxidationston und ein moderater Alkoholgehalt für einen Primitivo di Manduria wie den Li Filliti. Auch für Fans von üppigen Rotweinen bietet Felice mit einem Appassimento ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Für den Lu'Li wurde eine Teil der Trauben erstmal kühl eingelagert bis die Beeren auf dem Weg zu Rosinen viel Wasser verlieren. Was dann daraus gekeltert wird, ist unglaublich überbordend von intensiver dunkler Frucht. Luca Maroni und mich hat das alles restlos überzeugt...