Aus Italien Masca del Tacco - Apulien

der 2017er ist fantastisch geworden - jetzt in der Aktion:

Susumaniello 2017

 


Masca del Tacco - das alte Apulien

Felice Mergè - vom Latium nach Apulien

Im Jahr 2010 hat sein Vater, Inhaber von Poggio Le Volpi, beschlossen, der Sohn soll sich mal schön selbst was aufbauen. Und so ging Felice Mergè in den wilden Süden und kaufte die alte Genossenschaft von Erchie. Ein kleiner Ort, unweit von Manduria und damit im Herzen des alten Apulien. Die Kellerei liegen mitten im Dorf und Felice hat dafür gesorgt, dass sie in neuem Glanz erstrahlt.

Außen hat man die Gebäude zurückgebaut, auf dass sie möglichst wieder so aussehen, wie man sie 1949 gebaut hat. Innen wurde dafür in moderne Technik investiert, auf dass man große Weine machen kann. In den Weinbergen hat Felice nichts verändert. Die Weinbergsarbeit ist weiterhin reine Handarbeit. Geht auch gar nicht anders, denn die alten Rebstöcke wollen sich nicht mehr umgewöhnen. Und sie sind der wahre Schatz von Masca del Tacco.

Alte Rebstöcke - Buscherziehung - Handarbeit - Tradition

Es werden weiterhin die alten autochthonen Rebsorten der Region angebaut. In erster Linie die Klassiker Primitivo und Negroamaro. Aber auch der Susumaniello hat es Felice angetan, da diese Rebsorte bis dato kaum sortenrein angebaut wurde. Seine Weine haben alle ein intensives und sortentypisches Fruchtaroma, wenig Holz und einen eher moderaten Alkoholgehalt - jedenfalls im Vergleich zu anderem Primitivo.

Für Fans von üppigen Rotweinen bietet Felice mit seinem Appassimento Lu'Li ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Dafür wird ein Teil der Trauben erstmal kühl eingelagert, bis die Beeren viel Wasser verloren haben und Rosinen ähneln. Was dann daraus gekeltert wird, ist unglaublich überbordend von intensiver dunkler Frucht. Luca Maroni liebt die Weine von Masca del Tacco. Ich schließe mich da gerne an, denn sie haben ein ausgezeichnetes Preis-Genuss-Verhältnis. Tolle Weine für kleines Geld.

 

 
 
 
 

was mir an den Weinen von Masca del Tacco gefällt:

Felice hat ein gutes Händchen bewiesen. Er wollte nicht das Rad neu erfinden. Ganz im Gegenteil, er hat die alten Bauern gefragt, wie das ist mit dem Weinbau in dem heißen Klima des Salento. Im Keller dagegen hat er viele alte Zöpfe abgeschnitten. Im Zusammenspiel gibt das Weine mit einer intensiven, dunklen Frucht, mit Bodenhaftung und das zu angenehm günstigen Preisen.

Euer Michael Liebert


Nach oben