Aus Italien Pelissero - Barbaresco

Pelissero - ein Familienbetrieb im Wandel der Zeit

Von den Anfängen hin zu internationeler Bekanntheit

Die Ursprünge liegen in den 60er Jahren, wo Luigi Pelissero im Dorf Treiso seine Trauben an die großen Kellereien verkaufte. 1987 übernahm Sohn Giorgio das Weingut und begann wie viele andere zu der Zeit, die Trauben selbst zu verarbeiten. Aber nicht alle setzten von Anfang an so konsequent auf Qualität und nicht alle hatten das Glück, dass bereits der Vater ein Händchen für Qualität hatte und seinem Sohn traumhaft gelegene Lagen im Herzen des Piemonts übergab. Im Piemont produziert er auf mittlerweile knapp 40 Hektar etwa 250.000 Flaschen Wein pro Jahr, ausschließlich aus alten Rebsorten des Piemonts. Sein Hauptaugenmerk liegt auf Nebbiolo, Barbera und Dolcetto.

Pelissero - hier wird alles selbst gemacht

Als ausgebildeter Önologe lässt er es sich nicht nehmen, die Weine selber zu machen. Es werden keine Trauben oder Weine zugekauft, sondern alles stammt aus eigenen Weinbergen in den Gemeinden Treiso, Neive, Nevigli und Barbaresco. Beim Vergären setzt er ganz auf Edelstahl, für die Reifung verwendet er große Holzfässer, für den Barbaresco teilweise auch Barriques aus feinster französischer Eiche. Dieses aufmerksame Feingefühl spürt man förmlich in seinen Weinen, die das Piemont hervorragend repräsentieren und eine ganz persönliche Handschrift zeigen.


Was gefällt mir an den Weinen?

Giorgio Pelissero ist ein Mensch, der in sich ruht. Er weiß, dass er zu den Top-Winzern in Barbaresco zählt. Und trotzdem ist er immer auf der Suche, wie er den nächsten Jahrgang noch eine Spur besser hinbekommen kann. Und so offen, wie er in die Welt hinausblickt, sind auch seine Weine. Diese kraftvolle Eleganz sucht seinesgleichen und man muss gar nicht lang warten, bis sie trinkreif sind.

Euer Michael Liebert


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