Aus Italien Le Guaite - Amarone

Le Guaite - Stefano Pizzighella, ein Quereinsteiger

Es ist die Lage, die das kleine Weingut von Stefano Pizzighella so speziell macht. Als er das Gut 1998 übernahm, konzentriert er sich erst mal auf die Olivenbäume. Sein Olivenöl war schon bald sehr begehrt. Es wird unter dem Namen "Sisure" verkauft. Mit diesem Erfolg im Rücken und dem dadurch gewonnenen Selbstvertrauen, versuchte er sich an seinen ersten Amarone. Der Weinberg hört auf den schönen Namen "Le Guaite". Dal Bosco Guiletta als Landgut war geboren. Sowohl die Rebstöcke, als auch die Olivenbäume lieben das spezielle Klima hoch oben am Berg. Die Trauben reifen deutlich langsamer und haben mehr Zeit Aromen zu entwickeln. Und der Ausblick von dort oben ist atemberaubend. Wenn man von Verona kommt, fährt man lange in das Tal hinein, bis es plötzlich nach oben geht. Steil und kurvig, bis man oben auf dem Plateau ist. Wie gesagt, perfekte Bedingungen und dazu ist Stefano ein Mann, der in seiner Akribie nicht zu übertreffen ist.



Das Weingut - Ein Idyll imValpolicella

Noemi, die quirlige Tochter des Hauses jammert zwar, dass es da ob am Berg etwas einsam und der Handyempfang so schrecklich ist, aber auch sie ist voll in das Familienbusiness eingebunden. Sie geht mit in den Weinberg, sie steht im Keller und vor allem hat sie den Verkauf in die Hand genommen. Eine Aufgabe, die Stefano regelmäßig körperliche Schmerzen bereitet. Er gibt seine Weine einfach ungern aus der Hand.

 


was mich an Le Guaite begeistert

Ich weiß nicht, wann ich das erste Mal einen Amarone von Stefano Pizzighella probiert habe. Seit es VIPINO gibt, habe ich jedenfalls versucht, an die Weine ran zu kommen. Irgendwie hatte Stefano immer wieder eine Ausrede, als wollte er seine Weine eigentlich gar nicht aus der Hand geben. Inzwischen sind wir gute Freunde und somit hat er uns seine Schatzkammer angeboten, als er jetzt sein Weingut an seine Tochter übergeben hat. Einfach ein Traum, Unglaublich, was er noch an tollen Amarone-Jahrgängen im Keller hat.

Euer Michael Liebert


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