Aus Italien Paolo Leo - Salento

 


Paolo Leo - aus kleinen Verhältnissen

Die Anfänge reichen ganze 5 Generationen zurück. Mit Liebe und Leidenschaft begann Antonio Leo bereits zur Wende des 19. Jahrhunderts die Trauben seiner Masseria Monticello selbst zu verarbeiten. Am Ende hatte er ein Anwesen mit etwa 20 ha Rebfläche.

Das Weingut Paolo Leo wie wir es heute kennen, hat seinen Ursprung in den frühen 1980er Jahren. Paolo Leo hatte kein Geld, wollte aber unbedingt in die Fußstapfen seines Vaters und Urgroßvaters treten.

Paolo Leo - sein Traum

Als junger Erwachsener hat sich Paolo Leo in den Kopf gesetzt, ein modernes (state-of-the-Art) Weingut aufzubauen. Er sollte das beste Weingut in San Donaci werden. Inzwischen hat er seine Ansprüche nach oben geschraubt und muss sich doch damit abfinden, dass es Zeit wird, das Weingut an seinen Sohn zu übergeben. Nicola Leo hat in Florenz studiert und nach einigen Jahren in der zweiten Reihe, jetzt die Führung im Team der Kellermeister übernommen.

Es ist schon unglaublich was daraus werden kann. Im Jahr 1985 heiratete Paolo sein Frau Roberta und bat alle Gäste zur Hochzeit etwas zum Kauf von Land beizusteuern, das er kaufen wollte. Keine Geschenke, sondern Darlehen, Spenden und was ihm sonst weitergeholfen hat. Auf diese Weise hat Paolo bekam 30 Millionen Lire zusammen gekratzt (ca. 15.000€) und konnte damit die 6 zusätzliche Hektar Land am Stadtrand von San Donaci kaufen, wo heute das Weingut steht. Ein Zweckbau ohne Romantik, aber mit der Möglichkeit gute Weine zu machen.


Was Michael Liebert an Paolo Leo begeistert

Orfeo und Fiore di Vigna waren die ersten Weine, die ich für VIPINO ausgesucht habe. Was mir an Paolo Leo gefällt, ist seine pragmatische Einstellung. Er will Weine machen, die sich jeder leisten kann. Die Weine sollen schmecken, sie sollen Apulien, das Salento, seine Heimat repräsentieren, aber sie sollen eben auch günstig sein. Weine, die man sich jeden Tag auf den Tisch stellen kann. Und die Qualität ist fantastisch...

Euer Michael Liebert


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