Aus Italien Zensa - Salento

ZENSA - das Projekt

Zensa - Respekt und alte Techniken

Gerade in der Landwirtschaft muss man selten das Rad neu erfinden. Unsere Altvorderen haben durchaus gewusst, wie man mit den speziellen klimatischen Bedingungen klar kommt. In Apulien kann es in den Sommermonaten unerträglich heiß sein, in der niedrigen Buscherziehung brauchen die Rebstöcke erheblich weniger Wasser und das Blattwerk schützt die Trauben vor dem gefährlichen Sonnenbrand. Man muss halt damit leben, dass die Erträge deutlich niedriger sind, als bei den modernen Reberziehungsformen



Der Verantwortliche - Alessandro Michelon

Vielleicht kennen Sie Alessandro Michelon noch aus seiner Zeit als beratender Önologe, sozusagen der oberste Weinmacher bei Paolo Leo. Auf die Idee für das Projekt ZENSA kam er, als er nach einem langen Arbeitstag mit ein paar alten Weinbauern in der Trattoria saß. Sie haben die Weinberge mit den alten Rebstöcken, die schon seit Jahrzehnten dem apulischen Sommer trotzen. Er hat das Know-how, was man im Weinberg machen muss, dass er danach einen tollen Wein zaubern kann. Die Öko-Zertifizierung für die alten Weinbauern war einfach. Diese haben ja noch nie anders gearbeitet. Alessandro zahlt beste Preise für die Trauben, so können die Weinbauern in Ruhe ihre Arbeit machen und er hat genau das Traubenmaterial um unseren Zensa zu machen.



Was gefällt mir an den Weinen?

Alessandro schafft es, einen ganzen Abend nichts zu sagen. Wir waren mit ihm und seiner Frau beim Essen in Lecce. Er hat noch den Wein bestellt, er hat das Essen genossen und war auch so bester Laune. Ansonsten musste er nur nicken. Elena, seine Frau sorgte für das Tischgespräch. Wenn man dann allerdings im Weinberg steht und er von seinen Plänen erzählt. Dann weiß man, warum dieser Mann als einer der innovativsten Weinmacher Italiens bezeichnet wurde. Alessandro macht die vielleicht schönsten Alltags-Weine Italiens. Wie die Weine aus der Zensa-Reihe, unglaublich gut, aber eben absolut erschwinglich.

Euer Michael Liebert


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