Aus Italien Prà - Soave & Amarone

Drei Jahrzehnte Qualitätsstreben

Der Winzer Graziano Prà

Seit Graziano in den 80ern das Weingut von seinem Vater übernommen hat, hat er es stets traditionsbewusst weiterentwickelt und die Rotweine des östliche Valpolicella sowie die Weissweine Soave-Gebiets international berühmt gemacht. Sein Bestreben ist es dabei immer gewesen die pure Frucht von möglichst gesunden Trauben schonend auf die Flaschen zu bringen. Er verwendet ausschließlich autochtone Rebsorten, für die Weissweine ausschließlich Garganega, was den Weinen mehr Kraft und Frucht verleiht, und für die Rotweine die bekannten Corvina, Corvinone und Rondinella, als auch die weniger bekannte Oseleta.

Das Weingut befindet sich in Monteforte d'Alpone und verfügt über mehrere Einzellagen im Soave-Classico-Gebiet als auch im Valpolicella. Insgesamt werden ca. 20 ha bewirtschaftet. Die Jahrliche Produktion beläuft sich auf ungefähr 100000 Flaschen, sodass man von einer für die Region sehr starken Ertragsreduzierung sprechen kann. Und das findet sich in der Qualität wieder.


Die Produktion

Der Stolz des Weinguts bei den Rotweinen kommt durch die berühmte Lage Morandina im Mezzane-Tal (siehe Foto). Graziano nennt sie wegen des hohen Kalkmergelgehalts sein neues burgundisches Paradies. Die Lage ist wie die Côte d'Or nach Süd-Osten ausgerichtet, profitiert von der Morgensonne und hat kühlere Nächte. Hier werden die Trauben für den Amarone und den Ripasso angebaut. Und auf circa 500 Höhenmetern werden hier noch kühlende Winde der südlichen Alpenausläufer bemerkbar. Das zögert die Reife ein wenig heraus und bringt den Tanninen viel Zeit weich und balsamisch zu werden. Alles in allem perfekte Voraussetzungen für elegante Rotweine. In der Gesamtheit produziert Graziano Prà fünf Weissweine, drei Rotweine und einen Süßwein.


was mich an Graziano Prà begeistert

Die Weissweine sind super saftig, schnörkellos vinifiziert und bereiten bei sehr eingängigem Stil trotzdem auch für Experten viel Freude. Für die Rotweine hingegen muss ich bei meinem Lob sogar noch eine Stufe hochgehen: Großartiges modernes Weinmachen!

Euer Michael Liebert


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