Gianfranco Fino - Primitivo 2019 ES

High End-Primitivo
in den Primitivo-Top-10
Gianfranco Fino - Primitivo 2019 ES
Gianfranco Fino - Primitivo 2019 ES
Gianfranco Fino - Primitivo 2019 ES
Gianfranco Fino - Primitivo 2019 ES
Gianfranco Fino - Primitivo 2019 ES
Michael Liebert
2019 ist in Apulien ein toller Jahrgang. Auch Gianfranco hat es geschafft, bei seinem ES noch eine Schippe draufzulegen. Eine irre Frucht...

Primitivo 2019 ES

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Weinbeschreibung
Meinung des Sommeliers

Der Primitivo-Flüsterer Gianfranco Fino und sein ES

Gianfranco Fino hatte sich als önologischer Berater einen Namen gemacht und war beruflich ausgelastet, als ihm eines Tages eine Parzelle mit alten Rebstöcken angeboten wurde. Keiner wollte sie, da die Erträge zu gering wären und damit ist es unwirtschaftlich. Aber einfach rausreißen und neu pflanzen war für ihn auch keine Option. Er kaufte die Parzelle, päppelte die alten Rebstöcke auf und begann in einer angemieteten Garage, Wein zu machen.

Er machte es als Hobby, aber wer etwas von seinem Wein abhaben wollte, der musste zahlen, denn die Arbeit war immens und die geerntete Menge pro Rebstock einfach sehr gering. Nach und nach kamen weitere Parzellen mit bis zu 90-jährigen Rebstöcken dazu. Der Ruf seines Primitivo war bald legendär, seine Fangemeinde wuchs. Sein 2009er ES wurde neben dem Sassicaia zum besten Wein Italiens gewählt. Das Schöne: Bis heute zahlt man eigentlich nur die Arbeit im Weinberg.

Wie wird der Wein gemacht?

Einige alte Parzellen mit 60-90 Jahre alten Stöcken in Manduria liefern das Traubenmaterial. Sie stehen in Alberello-Buscherziehung mit geringer Pflanzdichte. Ende August werden die wenigen Trauben per Hand gelesen. Die alten Reben liefern nicht viel, nur etwa 400g pro Stock, dafür eine wahnsinnig konzentrierte Frucht. Im Keller passiert nicht viel. Nach einer langsamen, kontrollierten Gärung kommt der Wein in neue, französische Barriques. Doch das Traubenmaterial ist so konzentriert, dass der Barrique-Ausbau perfekt integriert wird. Bevor er dann schließlich auf den Markt kommt, darf er noch neun Monate in der Flasche reifen.

...und so schmeckt der 2019er ES

Es ist beeindruckend, welch intensives Bouquet und welche Aromenvielfalt man da in der Nase hat. Es gibt ständig etwas Neues zu entdecken: Getrocknete Pflaumen, Datteln, Süßholz, Pistazien, Johannisbeer-Gelee, Heidelbeeren, Wild, Pfeffer, Zimt, Gewürznelken, Orangenschalen, Tabak, Mokka-Schokolade etc... Unfassbar, ich könnte ewig weitermachen. Der Wein legt sich sanft und geschmeidig auf die Zunge und kommt doch ohne Restsüße aus. Er füllt den ganzen Mundraum aus. Er ist kraftvoll, er ist mächtig und doch ist er ungemein weich und balsamisch. Er lebt von seiner intensiven Frucht und er ist für mich die perfekte Interpretation der Rebsorte Primitivo.

Gläser, Temperatur und passt zu...

  • Dekantieren: 4-5 Stunden
  • Trinktemperatur in °C: 16-18
  • Glasform: Bordeauxglas
  • Speisen-Empfehlung: Sofa-Wein, Solist
  • Optimaler Genuss: von 2023 bis 2037

Michael Liebert: 99 Punkte (Preis/Genuss-Wertung)

Luca Maroni: 98 von 99 möglichen Punkte

Mehr Infos & Lebensmittelkennzeichnung
Alkoholgehalt: 16.5% vol.
Weinart: Rotwein
Rebsorte: 100% Primitivo
Ausbau: Barrique
Jahrgang: 2019
Land: Italien
Region: Apulien - Salento
Lebensmittelunternehmer: Gianfranco Fino Viticoltore, Via Piave 12, 74028 Sava (TA), Italien
Allergenhinweis: enthält Sulfite
EAN: 8056734240139
Meinung der Kunden

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18.05.2021

03.04.2021

Einfach überragend. Ein Genuss