Gelegenheiten Grillweine

 


Sommeliers am Grill - eine Umfrage

Ich habe mal unsere Sommeliers durchtelefoniert und interviewt: "Nur eine Frage: Welchen Wein stellst Du auf den Tisch, wenn Freunde zum Grillen kommen oder Du für Euch zwei den Grill anschmeißt?"

Weinlakai: "Unsere Kinder sind noch klein, da ist es ja fast noch nachmittags, wenn ich den Grill anwerfe. Als Geheimwaffe erweist sich der Capannino aus der Toskana mit seiner leichten,straffen Struktur und der tollen Frucht. Später dann den La Garnacha 2015 von Mustiguillo, der einfach perfekt zum Steak passt oder wenn es was mal ein reifer Wein sein darf, dann den Orma in Rosso 2009. Eine Entdeckung von meiner Dienstreise in die Toskana."

Winepunk: "Eigentlich sind ja meine eigenen Weine, wie die beiden Sciatonöff dü Punk, in weiß und rot perfekt für den Grillabend. An einem Abend mit Freunden will ich oft nicht über meine eigenen Weine diskutieren. Außerdem sind es ja meine Freunde und die kennen meine Weine in und auswendig. Also kommt wie zuhause in Italien zuerst ein ordentlicher Prosecco auf den Tisch und danach entweder der saftige Sangiovese, den ich zusammen mit meinem Freund Tom Groffils gemacht habe, der "Piccolo Mo" oder der Pinot Meunier von Günther Steinmetz von der Mosel. Eine Rebsorte, von der gerade meine italienischen Gäste meist noch nie gehört haben."

Hendrik Thoma: "Bei uns kommen viel Fisch und Meerestiere auf den Grill. Da mag ich dann einen Weißwein, wie den Gwin Evan von der Loire-Mündung oder einen leichten Rotwein, wie den Negrette."

Michael Liebert: "Wenn ich eingeladen bin und den Wein mitbringen soll, dann packe ich den Assolo ein. Ich mag einfach, die erstaunten Gesichter, wenn der Lambrusco violett schäumend ins Glas fließt. Außerdem ist es der einzige Wein, der es mit den Grillsaucen aufnimmt, die heutzutage obligatorisch sind. Für uns zwei zu Hause? Für den Grillmeister erst mal einen leichten Weißen gegen die Hitze am Grill und dann den PRAGAL aus Verona, mit seiner würzigen Frucht oder einen Klassiker aus der Toskana, wie den Rosso Toscano von Lornano."

Interview von Gertraud Kössler


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