Vipino und die Weinkritik

Weinkritiker, Verkoster & Weinguides, die uns gefallen

Robert Parker - Luca Maroni - Gambero Rosso - James Suckling

Robert Parker und Gambero Rosso sind wichtige Publikationen, mit dem Anspruch, dem Leser die besten, die interessantesten Weine vorzustellen. Luca Maroni und James Suckling sind zwei Verkoster mit dem gleichen Anspruch. Klar, wir bzw. die Sommeliers lesen diese Publikationen. Und wenn einer von ihnen meint, das klingt toll, den Wein sollte man mal probieren, dann macht er das.

So gesehen haben wir bei VIPINO ein mehrstufiges Bewertungs-System. Wenn beispielsweise Luca Maroni von einem Wein begeistert ist, dann sagt Michael Liebert, den muss ich auch probieren. Wenn er sagt: "stimmt, ein toller Wein, da hat Luca Maroni wieder ein tolles Händchen bewiesen", dann kommt die Frage, was kostet der Wein? Michael Liebert bewertet ja ganz streng, das Preis-Genuss-Verhältnis. Der Wein muss nicht nur gut sein, sondern auch einen interessanten Preis haben.

Wenn uns das Weingut ein attraktives Angebot macht, dann finden Sie den Wein in Shop, es gibt eine "gemeinsam-Wein-kaufen"-Aktion. Und wenn dann auch noch die Kunden begeistert sind, kann man das in den Kundenbewertungen lesen. Somit haben wir bei VIPINO ein mehrstufiges Bewertungs-System Weinkritiker + unsere Sommeliers + unsere Kunden = VIPINO

Wie kommt ein Wein bei VIPINO ins Sortiment?

Letztendlich entscheidet immer einer unserer Sommeliers, ob ein Wein bei uns vorgestellt wird. Jeder Wein wird von einem der Sommeliers unter die Fittich genommen. Er stellt den Wein vor, er beschreibt den Wein, er verkostet nochmals, ob die Qualität passt, wenn wir eine neue Lieferung bekommen. Er begleitet den Wein, dokumentiert seine Entwicklung und er verkostet den Nachfolge-Jahrgang und entscheidet, ob der wieder ins Sortiment kommt. Aber wie schafft es ein Wein überhaupt auf den Verkostungstisch des jeweiligen Sommeliers?

Manchmal ist ein Tipp eines Kunden, manchmal kennt der Sommelier den Winzer, den Weinmacher schon seit Jahren, manchmal ist es aber auch ein Hinweis in einer Publikation.

  • - Gambero Rosso
    Eigentlich ist der Name des Verlags, der jedes Jahr einen Weinführer auflegt. Es ist der wichtigste italienische Wein-Guide. Etwa 70 Verkoster versuchen sich jedes Jahr einen Überblick darüber zu verschaffen, was aktuell an interessanten Weinen auf dem Markt ist. Sie probieren über 20.000 verschiedene Weine und das jedes Jahr. Am Ende bekommen etwa 400 Weine die Top-Auszeichnung, die berühmten "3 Gläser" oder "tre biccheri", wie es im Orginal heißt. Michael Liebert und Steffen Maus sind dann am Nachverkosten. Was ist eine Neuentdeckung? Wo stimmt der Preis? Sie sind nicht immer einer Meinung mit den lieben Kollegen, aber sie honorieren die gewaltige Vorarbeit der Kollegen und so ist der Gambero Rosso eine wichtige Inspirations-Quelle
  • - Luca Maroni
    Das was Gambero Rosso mit einem ganzen Team von Verkostern macht, macht Luca Maroni fast im Alleingang. Er ist ein Arbeitstier und verkostet unglaublich viele Weine. Er hat sein eigenes Bewertungsschema, er hat eine sehr spezielle Vorstellung, wie Wein zu schmecken hat. Aber er hat ein unglaubliches Händchen dafür, immer wieder tolle und dabei oft erstaunlich günstige Weine zu entdecken. Für Michael Liebert ist Luca Maroni ein wichtigen Tippgeber, welche von den "neuen" Winzern er probieren sollte.
  • - Penin und Guida Pronsa
    Die beiden wichtigsten Wein-Guides aus Spanien. Ähnlich wie beim Gambero Rosso, versuchen sich diese beiden Publikationen Jahr für Jahr einen Überblick über die spanischen Weine zu verschaffen.
  • - Robert Parker
    Robert Parker hat die moderne Weinkritk "erfunden". Er kam auf die Idee, jedem Wein eine Note, eine Punktbewertung zu geben. Das System mit den 100 Punkten hat er einfach aus dem amerikanischen Schulsystem übernommen. Er versorgt seine Abonnenten mit benoteten Empfehlungen. Dies konnte er auch nur erfolgreich durchsetzen, weil er ein hervorragender Verkoster ist und seine (sprachlichen!) Beschreibungen herausragend sind. Die moderne Weinkritik war geboren. Kein stundenlanges Lesen langweiliger Verkostungsnotizen, sondern das Urteil zusammen gefasst in einer Zahl, in einer klaren Benotung. Heute arbeiten etliche Verkoster für die Publikation von Robert Parker. Je nach Region ist es also immer wieder ein anderer Verkoster, der die Bewertung vornimmt.
  • - James Suckling
    Er war lange Jahre der Italien-Spezialist und Verkoster der wichtigsten amerikanischen Weinzeitschrift, dem Wine Spectator. Heute lebt er in Italien und publiziert seine Verkostungsnotizen unter seinem eigenen Namen.

Vipino und die Weinkritik

Wir von VIPINO verstehen Punktesysteme nur als prägnante Hilfestellungen und nicht als absolut und universal geltende Qualitätsurteile. Informieren sie sich über den Bewerter und wie er bewertet. Es kann horrende Unterschiede bei zwei Kritikern geben, auch wenn das gleiche Bewertungsschema für den gleichen Wein verwendet wird. Daher haben wir beschlossen Ihnen die Kritiker vorzustellen, die für uns relevant sind, und nicht einfach nur kommentarlos mit deren Punkten zu werben. Abschließend wollen wir Sie motivieren sich Zeit zu nehmen und die Verkostungsnotizen genau zu lesen, denn sie sagen viel mehr über einen Wein aus. Viel mehr als es die Zahl jemals wird...

Welcher Weintipp kam von welchem Verkoster?


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