Weinkarte Rosé / Rosato / Rosado

Sommer - so richtig italienisch:

Masserei 2018 Rosé

 


tolle Farbe, pures Trinkvergnügen - nicht nur im Sommer!

Rosé - Rosato - Chiaretto - Rosado

Für die Franzosen heißt er "Rosé" und sollte möglichst hell und lachsfarben sein. Die schönsten Rosés kommen aus der Provence oder von der Loire. Am Gardasee spricht man traditionell von einem Chiaretto. Ein Bardolino Chiaretto ist auch sehr hell, während die Garda Chiaretto mehr Farbe zeigen dürfen. Im restlichen Italien nennt man diese Weine "Rosato" und es gibt die unterschiedlichsten Typen. Ich finde, der Sangiovese aus der Toskana und die Rebsorte Negroamaro eignen sich besonders gut für Rosato. In Spanien heißen diese Weine Rosado und da geht es einem ähnlich, es gibt eine große Auswahl.

wann trinkt man Rosé, Rosato bzw. Chiaretto?

Der wahre Weinsnob zieht bei Rosé immer noch die Nase hoch. In diesen Kreisen heißt es noch, man muss sich entscheiden: "Entweder Fisch oder Fleisch". Entweder richtigen Rotwein oder Weißwein. Warum eigentlich? Ein richtig guter Rosé kann die ganze Frucht eines Rotweins in sich tragen und ist - direkt aus dem Kühlschrank - erfrischend wie ein Weißwein. Entsprechend vielseitig kann man diese Weine einsetzen. Ein leichter Bardolino oder ein Rosé-Sekt passen wunderbar als Aperitif oder zu ein bisschen Fingerfood. Einen Negroamaro Rosato oder Garda Chiaretto würde ich beim Grillen servieren.

Euer Victor Baumann


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