Aus Italien Luciano Arduini - Amarone

 


Luciano Arduini - Die Geschichte

Ein starkes Team

Einige Geschichten kommen relativ oft vor, so wie auch diejenige des Hauses Luciano Arduini. Es setzt sich doch immer wieder eine stringente Logik bei der Entwicklung eines Weinguts durch und wem folgende Zeilen nicht aufregend genug erscheinen, wird entschädigt wenn er die Produkte dieses über Jahrzehnte betriebenen Qualitätsstrebend probiert. Die Weine von Luciano Arduini sind nicht nur aufregend, sondern vielmehr atemberaubend.

In den 40ern des letzten Jahrhunderts gründet Großvater Gabriele das Weingut in Marano. Er bekommt bald reichlich Unterstützung durch seine drei umtriebigen Söhne Battista, Alfredo und Turiddo, die ihreseits weitere Weingüter gründeten und teilweise mit dem Familienbetrieb vereinten. Zusammen ist man eben stark. Battistas Sohn Luciano ist nun federführend und mit dessen Sohn Andrea und hat man um die Jahrtausendwende den wichtigsten innovativen Schritt gemacht. Andrea studiert Weinbau und Önologie und lässt ein neues, technisch sehr gut ausgestattetes Kellereigebäude bauen. Nun kann man damit anfangen, den Wein selbst abzufüllen und zu vermarkten, anstatt an die Cantina Sociale abzugeben.


Ein blühende Zukunft

So profitiert der sehr gut ausgebildete Önologe Andrea von der langjährigen Erfahrungen der Generation seines Vaters und hat zudem noch das Glück, dass sich seine Mutter Silvana um den gesamten administrativen Apparat kümmert. Das Weingut wächst stark und hat noch viel vor sich, denn mit über 7 ha Rebfläche kann man immer noch von einem wirklich kleinen Familienbetrieb sprechen.


Was mich an Arduini begeistert

Luciano Arduini, der Papa hat die Weichen gestellt und ein pikfeines Weingut aufgebaut. Der Durchbruch gelang allerdings erst, als Andrea nach einem abgeschlossenen Weinbaustudium die Arbeit im Keller übernahm. Luciano ist glücklich, er ist draußen im Weinberg und sorgt für bestes Traubenmaterial. Andrea ist glücklich, denn er steht nicht in einer Großkellerei wie seine Studienkollegen, sondern kann mit diesem Traubenmaterial Topweine machen. Tja, und wir Weintrinker können uns glücklich schätzen, solche Weine im Glas haben zu dürfen. Und das im Moment noch zu angenehmen Preisen...

Euer Michael Liebert



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