Aus Frankreich Ludovic Engelvin - Languedoc

Languedoc - der Süden Frankreichs, unberührte Natur

Ludovic Engelvin - ein schräger Typ

Besessen mit einer großen Prise positiver Verzücktheit. Das wäre wohl die beste Umschreibung des ehemaligen Didier Daguenau Schülers, Ludovic Engelvin. Angefangen hat er als Sommelier und später wurde er Assistent in einem Weingeschäft. Aus seinem kleinem Weinbau-Projekt ist ab dem Jahr 2010 ein mittlerweile 6 Hektar großes Weingut im Norden des Languedoc-Roussillon, nahe der historischen Stadt Nimes, entstanden.

Fünf Hektar sind bepflanzt mit der empfindlichen, dünnschaligen Grenachetraube. Die ältesten Reben stammen aus dem Jahr 1955. Dazu kommt ein Hektar Mourvèdre, der eine tiefe Farbe, Konzentration und Gerbstoff besitzt.



Ludovic Engelvin - seine Philosophie des Gleichgewichts - seine Weine

Die im Durchschnitt 35 Jahre alten Weingärten sind ein Zoo mit Hühnern, Eseln und Ziegen, was die Nachbarn nur mit Kopfschütteln quittieren. Ludovic möchte ein natürliches Gleichgewicht in seinen Weingärten und arbeitet nach biodynamischen Prinzipien.

Geschwefelt wird nur sehr gering, meist kurz vor der Abfüllung und der Ausbau findet in gebrauchten Holzfässern statt. Es wird weder gepumpt, noch geschönt oder filtriert. Alles braucht seine Zeit und soll auch seine Zeit haben. Einer der teuersten Faktoren seiner Philosophie.


Was mich an Ludovic begeistert

Ludovic ist kein Träumer, vielmehr ein Inspirierter, der von einem gnadenlosen Qualitätsanspruch getrieben wird und bereit ist, große Teile seiner Produktion wegzuwerfen. Er ist ein Weinbergsversteher, der viele kleine Parzellen sehr individuell mit Handwerk und Augenmaß bearbeitet. Mit seinem Weingut steht er sicherlich noch ganz am Anfang seiner Laufbahn, doch seine Weine sind toll.

Euer Hendrik Thoma


Nach oben