Aus Frankreich Domaine Comte de Thun - Gaillac

Domaine Comte de Thun

Ferdinand Graf von Thun und Hohenstein, ein erfahrener Weinfreund und Feinschmecker, erfüllte sich 1999 seinen lang gehegten Wunsch vom eigenen Weingut. Inmitten einer der ältesten Weingegenden Frankreichs, im Gaillac, 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse, kaufte er das Château de Frausseilles, dessen geschichtliche Ursprünge sich bis ins 16.Jh. zurück verfolgen lassen.


Seine Leidenschaft, alsbald einen Klasse-Rotwein zu erzeugen, von dem die Fachwelt sprechen sollte, teilte er mit dem italienischen Weinmacher und Merlot-Spezialisten Dr. Riccardo Cotarella, den er für sein ehrgeiziges Projekt engagieren konnte. Die vorhandene Rebfläche von 15 Hektar magerer Böden aus Kies und Lehm wurde durch Zukauf in 2002 auf 27 Hektar erweitert. Nach den ersten zwei Jahrgängen beschloss von Thun, die regionalen roten Rebsorten komplett durch edlere Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah zu ersetzen. Cabernet Franc und eine Minifläche Pinot Noir wurden als Nachzügler gepflanzt.


Das Ergebnis dieser Entscheidungen war der Verlust der genauen Herkunftsbezeichnung, der AOC Gaillac, und die damit verbundene Degradierung zum Landwein. Den Grafen störte das wenig, wusste er doch, dass ein vorbildliches Weingut, nämlich die Tenuta San Guido im toskanischen Bolgheri, diesen Schritt schon in den 70er Jahren gemacht und nie bereut hat. Eine konsequente Ertragsminderung im Weinberg und strenge Selektionen während der Lese ergeben zwangsläufig kleinste Mengen im Keller. Dank großer Investitionen in das kleine historische Kellergewölbe, einen neuen Anbau, in beste Eichenfässer, in die Neupflanzungen in den Weinbergen sowie das Engagement des Önologen Dr. Cotarella werden ausdrucksstarke und ausgewogene Weine mit erstklassigem Lagerpotenzial erzeugt.



Ein ganz besonderes Weinbauprojekt


"Gerade der La Tarabelle spiegelt das alte Terroir des Gaillac mit seinen kargen, hochgelegenen Lagen perfekt wieder. Dieser Wein hat Stil, Charisma und ein enormes Lagerpotential."

Ihre Paula Bosch


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