Aus Deutschland Alte Grafschaft - Wertheim

 


Die Alte Grafschaft - ein alter Keller

Die Menschen hinter der Alten Grafschaft - Norbert Spielmann und Christoph Dinkel

Die Alte Grafschaft wird heute von den beiden Wein-Idealisten Norbert Spielmann und Christoph Dinkel geführt. Beide kommen aus Wertheim und beide sind lange im Weinbusiness. Sie konnten es irgendwann nicht mehr mit ansehen, wie dieses Wahrzeichen von Wertheim als Weingut vor sich hindümpelte. Sie wussten um die tollen Lagen, die zum Weingut gehören und sie haben sich zugetraut, daraus deutlich bessere Weine zu machen. Und so hat Norbert Spielmann an einem langen Abend dem Grafen das Weingut abgeschwatzt. Seitdem wird gehämmert und gesägt, um das historische Anwesen mit seinem weitläufigen Kellergewölbe und seinen wunderschönen Räumlichkeiten, wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Ziel ist es, die Weinbautraditionen der Grafen von Wertheim aufrecht zu erhalten.


 

Weinberge beiderseits des Mains

Die Alte Grafschaft liegt auf der bayrischen Seite des Mains, mit Blick auf die Burg, direkt gegenüber der Mündung der Tauber. Seit über 400 Jahren wird nun in der im Jahre 1594 erbauten Weinkellerei in Kreuzwertheim Wein ausgebaut. Und die Qualitäten sind jetzt wieder richtig gut. Seit der Teilung der Grafschaft Wertheim durch Napoleon im Jahre 1803, ist es nach Jahrhunderten gelungen, die beiden besten Steillagen auf der Gemarkung der ehemaligen Grafschaft wieder in einem Weingut zu vereinen. Rechts vom Fluss liegt der Kaffelstein, der zählt zum Anbaugebiet Franken. Über die Brücke drüber, befindet sich die Einzellage Satzenberg und diese zählt zum Anbaugebiet Baden. Für den Fass 3 verwendet das Weingut Trauben aus Lagen links und rechts vom Fluss. Darum die Herkunft "Deutscher Wein".



Was gefällt mir an den Weinen?

Die beiden sind absolut Weinverrückte. Sie haben vieles umgekrempelt und versuchen doch, die Uhr zurück zu drehen. Sie lassen sich Zeit - ein wesentlicher Faktor für die Qualität. Der 2015er Fass 3 durfte bis Mitte Juni auf seiner Feinhefe ruhen. Dafür ist er jetzt wunderbar entwickelt...

Euer Michael Liebert