Steffen Maus Amarone & Ripasso

 


Entdeckungen im Valpolicella in Venetien

Steffen Maus

Vor den Toren der Stadt Verona liegt das Valpolicella. Die Besucher machen lieber einen Abstecher an den Gardasee, und vergessen das Valpolicella leider leicht. Dabei ist es allemal einen Besuch wert. Es eine grüne, meist hügelige Landschaft mit Kirschen, Oliven und Nadelgewächsen, wie das Foto rechts zeigt.

 

Dass die Weinberge an steilen Hängen liegen, ist für viele eine Überraschung, zumal Sie dann, wenn Sie entlang der flachen Weinorte Negrar und Fumane, die am Eingang der verschiedenen Täler liegen, in Richtung Verona fahren. Die Landschaft ist wunderschön, das Essen schmackhaft, die Ernte reich, die Früchte süß und die Weine ein echter Exportschlager: hier in der Valpolicella zeigt sich Italien einmal mehr von seiner schönsten Seite.

Vor allem sind es aber die Weine, die hier eine tragende Rolle spielen. Und Weinberge sind es auch, die große Teile des landschaftlichen Bildes bestimmen. Sowohl in den tiefer gelegenen Ebenen, als auch im hügeligen Hinterland. Die Menschen hier sind Bauern, in erster Linie Weinbauern. Sie lieben ihr Land und haben längst gelernt, mit der Natur und nicht gegen sie zu arbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Valpolicella-Weine sind weltweit bekannt und begehrt.

Im Valpolicella gibt es etwas für Italien Einzigartiges. Denn in keiner anderen Weingegend werden aus einem Sortenmix bzw. Weinberg gleich vier Weine gekeltert: der einfache Valpolicella, der Ripasso, der Amarone und der süße Recioto. Wir setzen auf Ripasso und Amarone als wunderbares Paar für die Entdeckungen einer bezaubernden Weinwelt.

Euer Steffen Maus


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