Amarone-Week Amarone-Stilistiken

Wein aus rosinierten Trauben

Bei mindestens drei Monaten Trocknung keltern man wenig aber sehr konzentrierten Wein. Aber nicht alles ist Marmelade

Amarone-Trauben

Amarone ist nicht gleich Amarone. Verschiedene Produzenten mit unterschiedlichen Lagen, sei es in der warmen Ebene oder den kühleren Höhenzügen der Alpenausläufer, bringen jedes Jahr neue Weine und neue Stilistiken auf den Markt. Die Weinmacher sind top-ausgebildet und haben die gewachsene Strukturen der Eltern- und Großelterngeneration im Rücken. Einige junge wilde Weinmacher schaffen es, eine urgewaltige Aromenkonzentration zu keltern und andere besinnen sich mehr auf einen kraftvollen und tanningeprägten Stil. Und wiederum eine Gruppe von Winzern bringen solch harmonische Weine auf die Flasche, dass selbst etablierte Bordeaux-Weinmacher vor Neid erblassen.

Was für Möglichkeiten haben die Winzer?

Alle aufzuzählen macht hier natürlich keinen Sinn. Es gibt speziell für Amarone wichtige Stellschrauben, die den Stil des Weins maßgeblich beeinflussen. Zum Beispiel der Lesezeitpunkt und die Dauer des Antrocknens der Trauben. Wähle ich einen frühen Lesezeitpunkt, habe ich noch mehr Frische und bekomme nicht ganz so hohe Alkoholwerte. Trockne ich meine Trauben 5 Monate lange und keltere erst im Februar, wird der Most vor nussigen und getrockneten Fruchtaromen nur so strotzen.

Amarone-Stilistiken: Eine Übersicht

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