auf einen Blick Ripasso - die Topweine

 


Valpolicella Ripasso, Valpolicella Superiore Ripasso bzw. Valpolicella Classico Superiore Ripasso

was Sie schon immer über Valpolicella fragen wollten...

Valpolicella ist die Region, Ripasso ist die Technik, die bei dem Wein eine 2. Gärung einleitet. Den Zusatz Superiore darf er führen, wenn er etwas mehr Alkohol besitzt und den Zusatz Classico, wenn er aus einer der fünf Gemeinden im alten Teil des Anbaugebietes kommt. Entscheidend für eine gute Qualität, ist allerdings der Erzeuger. Hier unsere Liste der besten Erzeuger:

  • Torre d'Orti - absoluter Kundenliebling und ein herausragendes Preis/Genuss-Verhältnis.
  • Luciano Arduini  -  der Shooting-Star des letzten Jahres. Der junge Andrea hat das Weingut seines Vaters komplett auf den Kopf gestellt und mit dem Jahrgang 2014 ein Zeichen gesetzt.
  • Le Guaite - Stefano lässt seinen Weinen unglaublich viel Zeit. Das kostet, aber die Qualitäten sind einzigartig
  • Lorenzo Begali - einer der Altmeister im Classico-Gebiet. Da kommt bald Nachschub...
  • Brigaldara - auch hier kommt bald Nachschub
  • Manara - das Lieblingsweingut von Steffen Maus in der Region...

Ripasso - so wird es gemacht

Traditionell hat man den Trester des Amarone verwendet, um die 2. Gärung, das Ripasso einzuleiten. Das heißt: Man hat im Herbst ganz normalen Rotwein gemacht. Wenn im September die Weinlese ist, wird der Wein gleich eingemaischt und vergoren. Nach etwa 2-3 Wochen hat man einen fertigen Rotwein. Der liegt im Tank, bis der Amarone so weit ist. Dieser wird erst im Frühjahr abgepresst, denn allein das Trocknen der Trauben dauert mindestens 120 Tage. Die Gärung läuft bei einem so dichten Most auch sehr langsam. Richtig in Schwung kommt die Gärung oft erst wenn es im Keller wieder etwas wärmer wird . Oft steht der Trester also erst im März oder April zur Verfügung.

Erst wenn man den frischen Trester des Amarone hat, kann man die zweite Gärung ansetzen. In dem Trester - das was nach dem Abpressen übrig bleibt - ist immer noch viel Zucker und eben auch jede Menge Aromen. Wenn man nun den frischen Amarone-Trester in den Tank mit dem eigentlich fertigen Wein gibt, fängt der Wein nochmals an zu gären. Und noch wichtiger, der Wein zieht alles an Aromen aus dem Trester, was noch drin ist. Dadurch wird der Wein deutlich kräftiger, stoffiger und aromatischer.

In den letzten Jahren hat man das Verfahren modifiziert. Damit die Ripasso noch mehr Frucht und weniger Bittertöne bekommen, nimmt man für das Ripasso nicht den Trester, sondern gleich einen Teil der getrockneten Trauben. Da ist noch alles an Aroma vorhanden, was die Beeren zu bieten haben, keine Bitterstoffe und somit sind diese Ripasso noch fülliger, noch dichtiger, noch aromatischer.


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